Starke Ausbeute bei den DM in Berlin!

7. August 2019

Bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Berlin zeigten sich die Mannheimer Athleten wieder mal von Ihrer Besten Seite. Nach 2 Tagen im Berliner Olympiastadion stand gleich 7-mal Edelmetall auf der Haben-Seite.

Für goldene Momente sorgten Speerwerfer Andreas Hoffmann und die 4x100m Staffel der Frauen.
Bei schwierigen Bedingungen führte bis zum letzten Versuch etwas Überraschend mit 83,96m Julian Weber. Erst mit seinem letzten Wurf konnte Vize-Europameister Andreas Hofmann (MTG Mannheim) diesen noch von der Spitze verdrängen und seinen Titel zu verteidigen.
Auch die 4x100m Staffel der Frauen konnte ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Ricarda Lobe sprintete das vermeintlich geschwächte Quartett in der Aufstellung Katrin Wallmann, Lisa Nippgen, Nadine Gonska und Jessica-Bianca Wessolly letztlich souverän in 43.92sek. zum Titel.
Auch die 2. Staffel, bestehend aus Melanie Büttner, Daniela Wenzel, Jana Gröne und Katarina Lauth überzeugte mit Platz 11 in 46.19sek.

Platz 2 über die 200m Sprintdistanz sicherte sich Patrick Domogala. Bereits im Halbfinale überzeugte der 26-jährige mit neuer Saisonbestleistung (20.74sek.). Im Finale kam er zwar nochmals an diese Zeit heran, musste sich jedoch knapp dem späteren Sieger Steven Müller geschlagen geben.
Eine weitere Medaille verpasste Patrick als 4. über die 100m in 10.35sek.

Die weiteren vier Medaillen sicherten sich Jessica-Bianca Wessolly, Ricarda Lobe, Jacqueline Otchere und Shanice Craft.
Auch wenn an Tatjana Pinto und Lisa Marie Kwayie (beide PB laufend) kein Weg vorbei führte sicherte sich die deutsche Meisterin des letzten Jahres, Jessica-Bianca Wessolly nach überzeugender Vorstellung Platz 3 mit 23.14sek.
Ebenfalls Bronze gewann Ricarda Lobe im 100m Hürden-finale. Nach einer schwierigen Saison mit viel Verletzungspech ging es für sie hauptsächlich darum zwei konstante Läufe abzuliefern und wenn möglich eine Medaille gewinnen. Beides gelang ihr, „gut ist die Zeit trotzdem noch nicht. Im Finale wäre eigentlich noch mehr gegangen, aber mein Beuger im rechten Oberschenkel hat während des Laufs zugemacht“. Als weitere Ziele hofft die 25-jährige „über mehrere Wettkämpfe hinweg zur alten Form zurückzufinden, um am Ende vielleicht doch noch die WM-Norm zu knacken“.
Gehandicapt ging auch Jacqueline Otchere an den Stabhochsprungwettkampf heran. Aufgrund einer Knieverletzung war ihr Start bis zum Aufwärmen in der Schwebe. Mit einer Höhe von 4,41m gewann sie zwar Bronze, zufrieden mir ihrer Leistung war sie jedoch nicht. „Ich bin gar nicht zufrieden mit der Höhe. Klar, ich wollte eine Medaille holen und die habe ich gewonnen. Allerdings ist das, was ich heute gezeigt habt, nicht das, was ich kann und ich wollte einfach besser springen“. Jetzt ist die Saison vorbei, ich gehe ganz raus aus dem Training und greife dann in der Halle wieder an.
Deutlich versöhnlicher klangt Shanice Crafts Fazit nach der Entscheidung im Diskuswurf (63,22m): „Ich habe Bronze gewonnen und keine andere Medaille verloren“. Auch Sie hatte die Saison über immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Umso erfreulicher ist es, dass neben der Bronzemedaille auf die WM-Norm für Doha auf der Haben-Seite steht.

Die weiteren Ergebnisse:
4. Platz 400m, Nadine Gonska in 53.31sek.
7. Platz Hammerwurf, Yosef ALQawati mit 61,64m.
8. Platz Kugelstoßen, Cedric Trinemeier mit 18,43m.
8. Platz 100m, Lisa Nippgen in 11,54sek.
11. Platz Stabhochsprung, Julian Otchere mit 5,21m

das Finale verpasst:
110m Hürden, Yannick Spissinger, 9. im Halbfinale, in 14,32.315 (eine Tausendstel fehlte fürs Finale)
110m Hürden, Philipp Stadter, 12. im Halbfinale, in 14,57sek (neue PB

Wir gratulieren allein Teilnehmern und ihren Trainern zu den großartigen Leistungen!

Die vollständige Ergebnisliste finden Sie hier


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