Kugel-Kracher durch Cedric Trinemeier

23. Januar 2016

160123-bawue-trinemeierKarlsruhe, 23. Januar – Am ersten Tag der Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven, U20 und U18 beeindruckte Cedric Trinemeier mit einer gewaltigen Steigerung seiner erst eine Woche alten Bestleistung. Gleich im ersten Versuch in der Karlsruher Messehalle 2 ließ Cedric die 6kg schwere Kugel auf bärenstarke 19,85 Meter fliegen. Damit verbesserte er seine Bestleistung aus dem Sindelfinger Glaspalast vom letzten Samstag um 51 Zentimeter. Im letzten Jahr hatte Cedrics Bestleistung noch bei 18,62 Meter gelegen. In Deutschland liegt er mit den 19,85 Meter nun auf Rang eins. Zur weiteren Einordnung: mit dieser Weite wäre man 2015 bei der U20-EM auf Rang fünf gelandet.

Nach seiner neuen Bestleistung zeigte der Athlet von Trainer Khalid Alqawatie noch weitere gute Versuche: Im dritten Durchgang erzielte er 19,37 Meter – auch noch über der alten Bestleistung. 19,07 und 19,15 Meter rundeten einen sehr gelungenen Wettkampf ab und demonstrierten Cedrics aktuelle Stärke.

Im Kurzsprint über 60 Meter der Aktiven dominierten die Athleten der MTG Mannheim und feierten einen doppelten Doppelsieg. Bei den Frauen zeigte Hürdensprinterin Ricarda Lobe, dass sie sich in einer starken Form befindet. In 7,43 Sekunden (VL 7,47 sec) steigerte sie ihre Bestzeit um zwei Zehntelsekunden und holte sich den Baden-Württembergischen Meistertitel vor ihrer Trainingskameradin Nadine Gonska (7,48 sec). Für Nadine war es nach ihrer Fußverletzung im letzten Sommer der erste Wettkampf nach mehr als sieben Monaten. Daniela Wenzel wurde in 7,73 Sekunden Fünfte.

Im Männerrennen siegten außer Wertung startende Schweizer. Den Titel holte sich der Neu-MTGler Florian Hochdörffer in sehr guten 6,80 Sekunden. Auf Platz zwei in Baden-Württemberg rannte Toumi Baddredine in 6,86 Sekunden.

160123-bawue-tg-brendelDie herausragenden Mannheimer Ergebnisse in der U18 gingen am ersten Tag der Titelkämpfe an Athleten aus der Sprung-Trainingsgruppe von Thorsten Brendel. Devon Bender zeigte sich eine Woche nach seinem Dreisprung-Kracher von Ludwigshafen, wo er sich um einen Meter auf 14,38 Meter verbessert hatte, dieses Mal stark im Hoch- und Weitsprung. Zum ersten Mal überflog er 2,00 Meter und steigerte seine Bestleistung damit um fünf Zentimeter. Der U18-Titel in Karlsruhe war ihm sicher. Zuvor hatte Devon im Weitsprung seine Bestleistung als Dritter auf 6,63 Meter verbessert. Trainingskamerad Nicklas Sammet (M15) blieb im Hochsprung als Vierter mit 1,80 Meter Nur knapp unter seiner Bestleistung. Im Weitsprung wurde Nicklas mit 6,27 Meter Sechster.

Im Hochsprung der weiblichen Jugend U18 sorgte Linda Vock für die nächste Bestleistung der Trainingsgruppe: Mit 1,73 Meter steigerte sie sich um sechs Zentimeter und holte sich die Goldmedaille. Mehrkämpfer Simon Bernhardt gewann das Kugelstoßen der U18 mit 15,63 Meter. Im Weitsprung wurde er mit 6,28 Meter Fünfter.

Zum Abschluss des ersten Wettkampftages holte sich die Männerstaffel über 4 x 200 Meter den Meistertitel. David Gollnow, Dennis Herdt, Florian Hochdörffer und Alexander Schuh rannten 1:26,44 Minuten. Damit gehört die Staffel zum Kreis der Medaillenkandidaten bei den Deutschen Hallenmeisterschaften. Jessica-Bianca Wessolly lief über 400 Meter der Frauen in 56,77 Sekunden zu Bronze. Im Kugelstoßen wurde Laura Euchler mit 10,98 Meter Vierte.

Im Hochsprung der U20 sprang Alexander Heidu mit 1,99 Meter zu Silber. Über 60 Meter wurde Yannick Hornung in 7,07 Sekunden Vierter. Yosef Alqawati im Kugelstoßen (12,87 Meter) und Yannick Sparn (3000 Meter / 9:50,37 Minuten) belegten fünfte Plätze. Bei der weiblichen Jugend U20 holte Yemisi Ogunleye Bronze im Kugelstoßen mit neuer Bestleistung von 13,81 Meter.

In der männlichen U18 rannte Florentin Caesar über 1500 Meter in 4:20,79 Minuten auf Platz zwei. Die Staffel mit Robin Ganter, Francesco Vallese, Nikolai Pröbstle und Valentin Theobald wurde in 1:39,49 Minuten Vierte. Die Staffel der Mädchen mit Maryam Möllers, Dünya Alan, Jasmin Geiger und Ronja-Evita Dörflinger wurde in 1:54,29 Minuten Vierte.

Bettina Schardt, Foto: Alexandra Vock


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