Verena Sailer mit DM-Doppelgold

26. Juli 2015

DEUTSCHE M 2015-16Nürnberg, 25./26. Juli – Verena Sailer hat den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg ihren Stempel aufgedrückt. Neben Einzel-Gold über 100 Meter, brachte sie auch den Staffelstab zur Titelverteidigung sicher als Erste ins Ziel. Shanice Craft holte Bronze im Diskuswerfen.

Verena Sailer war die beste Sprinterin über 100 Meter. Bereits im Vorlauf rannte sie in 11,16 Sekunden zu einer neuen Saisonbestzeit und auf Rang sechs der europäischen Jahres-Bestenliste. Ihre Trainingskolleginnen Yasmin Kwadwo und Alexandra Burghardt zogen ebenfalls souverän ins Finale ein. Yasmin rannte im Vorlauf leicht windunterstützte 11,28 Sekunden. Alexandra Burghardt siegte im dritten Vorlauf in 11,51 Sekunden.

Fotos aus Nürnberg von Gerson Pomari

Im Finale setzte sich Verena in 11,20 Sekunden durch und gewann ihren achten deutschen Meistertitel über 100 Meter. Auf die Plätze zwei und drei kamen die dreifache U23-Europameisterin Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge/11,29 Sekunden) und Anna-Lena Freese (FTSV Jahn Brinkum/11,32 Sekunden). Dahinter belegten Alexandra Burghardt und Yasmin Kwadwo in 11,42 Sekunden die Ränge vier und fünf. Eine starke „Mannschaftsleistung“, die auch Grundlage war für den Staffeltitel am nächsten Tag.

In der Reihenfolge Yasmin Kwadwo, Alexandra Burghardt, Ricarda Lobe und Verena Sailer sprinteten die MTG-Damen 43,42 Sekunden und verteidigten ihren Titel. Eine klasse Zeit, die bisher selten von deutschen Vereinsstaffeln erreicht wurde. Die MTG Mannheim steht damit auf Platz 28 der Weltjahresbestenliste! Nur 21 Hundertstelsekunden hinter der deutschen Nationalstaffel (die allerdings ohne Verena Sailer gelaufen war).

DEUTSCHE M 2015-4Shanice Craft war als Titelverteidigerin im Diskuswerfen nach Nürnberg angereist. Die aktuelle Saison hatte für sie wegen eines Muskelfaserrisses nur schleppend begonnen. Doch Richtung Saisonhöhepunkte wird sie wie gewohnt immer besser. Bei den U23-Europameisterschaften vor zwei Wochen in Tallinn holte Shanice Gold mit dem Diskus und Silber mit der Kugel. In Nürnberg steigerte sie bereits im ersten Durchgang ihre Saisonbestweite um einen Meter auf 64,79 Meter. Im fünften Versuch legte Shanice nochmal 64,40 Meter nach. In der Endabrechnung reichte dies in einem starken Wettbewerb zu Rang drei hinter Julia Fischer (SCC Berlin/65,98 Meter) und Nadine Müller (SC DHfK Leipzig/65,72 Meter). Shanice hat sich damit auf Platz zehn der Weltrangliste vorgeschoben. Im Kugelstoßen nur kurze Zeit später wurde Shanice mit 16,38 Meter Sechste.

Andreas Hofmann wurde im Speerwerfen mit 79,21 Meter Vierter. Mit 75,07 Meter kam er bei starkem wechselndem Wind nur schwer in den Wettkampf und steigerte sich im fünften Durchgang auf die 79,21 Meter. Mit 77,98 Meter beendete Andreas den Wettbewerb. Fabienne Amrhein lief im 5000-Meter-Lauf in 16:35,38 Minuten als Sechste ins Ziel.

Toumi Badreddine und Dennis Herdt kamen über 100 bzw. 200 Meter überraschend in die Finalläufe und belegten dort jeweils Rang acht. Toumi hatte im Vorlauf mit neuer Bestzeit von 10,38 Sekunden eine starke Leistung gezeigt und sich als sechstbester Sprinter den Finaleinzug erarbeitet. Im Endlauf wurde er dann in 10,51 Sekunden Achter.

Dennis Herdt lief im Vorlauf über 200 Meter in 21,42 Sekunden ebenfalls neue Bestzeit. Zunächst verpasste er das Finale um eine Hundertstel Sekunde. Doch Aleixo Platini Menga (TSV Bayer 04 Leverkusen) verzichtete auf seinen Finalplatz und so rückte Dennis nach. In 21,70 Sekunden rannte er auf Rang acht.

IMG_20150726_103305_editDie Männerstaffel über 4 x 100 Meter mit Jonas Kriesamer, Fabian Manke-Reimers, Dennis Herdt und Yannick Hoecker rannte in 40,40 Sekunden auf Platz fünf und kompensierte den verletzungsbedingten Ausfall von Patrick Domogala gut. Die 4 x 400-Meter-Staffel der Frauen mit Lisa Münzer, Hannah Mergenthaler, Jessica-Bianca Wessolly und Alexandra Trzensik lief in 3:48,88 Minuten auf Platz zehn. Lara Gruben kam im Vorlauf über 1500 Meter in 4:32,91 Minuten auf die fünfzehnteschnellste Zeit. Kira Weinberg kam über 100 Meter Hürden im Vorlauf nicht ins Ziel.

Bettina Schardt, Fotos: Gerson Pomari, Michael Manke-Reimers



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